Mönchengladbach
MG+

Mit uns in die Zukunft.

Neugestaltung ZOB mg+

Ein neuer ZOB für Mönchengladbach

Ausgangslage

Das Vorhaben „19 Häuser“, das den heutigen Bereich „Haus Westland“ umfasst, wird den zentralen Eingang der Stadt in den kommenden Jahren entscheidend verändern. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier

Wettbewerb zur Neubebauung Haus Westland

Da die künftige Baugrenze der „19 Häuser“ an die Achse der Hindenburgstraße und somit näher an den Hauptbahnhof heranrückt, umfasst das Baufeld Teile des heutigen Zentralen Omnibus Bahnhofs (ZOB) am Europaplatz. 
 

Unabhängig der Problematik des alten Haus Westland entspricht der jetzige ZOB auf Dauer nicht mehr den Anforderungen eines modernen Busbahnhofes. Dies gilt insbesondere für die Themen Barrierefreiheit sowie dynamische Fahrgastleitsysteme und die Etablierungsmöglichkeiten alternativer Antriebskonzepte (wie z. B. Elektromobilität). Darüber hinaus schützt die vorhandene Dachkonstruktion nur bedingt gegen Witterungseinflüsse. Das Dach ist zudem wartungs- und damit kostenintensiv und das verlegte Pflaster im ZOB-Bereich ist in Teilen abgesackt und sanierungsbedürftig. Auch das vorhandene Kundencenter und die Betriebs- und Technikräume entsprechen ebenfalls nur noch bedingt den aktuellen Anforderungen. Dementsprechend hätte die NEW mobil & aktiv Mönchengladbach den heutigen ZOB unter Berücksichtigung des Förderrahmens mittelfristig ohnehin weiterentwickeln und modernisieren müssen.

Mit einem noch zu fassenden Beschluss des Rates der Stadt Mönchengladbach wird die Entwicklungsgesellschaft der Stadt ihre Flächen (knapp 5.400 Quadratmeter) und Teile der Flächen der NEW mobil & aktiv Mönchengladbach (rund 2.200 Quadratmeter, vorab Verkauf an die EWMG) an den Projektentwickler BEMA verkaufen. Durch die gesamtstädtebauliche Maßnahme ergibt sich die Notwendigkeit, den vorhandenen ZOB grundsätzlich neu zu planen. Der Entscheidung zum Verkauf des Grundstücks hat der Aufsichtsrat der NEW mobil & aktiv Mönchengladbach bereits zugestimmt.

Die Verträge stehen jedoch unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Bebauungsplan BP 789/N für die "19 Häuser" und den Europaplatz Rechtskraft erlangt. Dies hat also der Rat der Stadt Mönchengladbach bis zuletzt in der Hand, da er für den Beschluss von Bebauungsplänen das zuständige Gremium ist; unabhängig davon, ob er zuvor dem Kaufvertrag zugestimmt hat. Die Zustimmung des Rates zu den Kaufverträgen vorausgesetzt, können die Abrissarbeiten am Haus Westland zeitnah beginnen. 2021 können dann die Baumaßnahmen starten. Die BEMA-Gruppe wird trotz möglichem Bebauungsplan-Beschluss und Zustimmung des Rates zum Kaufvertrag erst dann Eigentümerin der Fläche und zahlungspflichtig, wenn die NEW mobil & aktiv Mönchengladbach einen Interims-Busbahnhof errichtet und den alten ZOB zurückgebaut hat. Dies soll laut heutigem Zeitplan bis zum 30.09.2021 erfolgen.

Machbarkeitsstudie

Um die Baugrenze am Europaplatz wieder in ihren historischen Verlauf in Verlängerung der Hindenburgstraße an den Hauptbahnhof rücken zu können, wurde seitens der NEW mobil & aktiv Mönchengladbach und einem beauftragten externen Planungsbüro zunächst geprüft, inwieweit auch auf einer verkleinerten Fläche ein zukunfts- und leistungsfähiger ZOB realisierbar ist. Das positive Ergebnis der Prüfung war Grundvoraussetzung für die Weiterverfolgung der Vorhaben „19 Häuser“ in der heutigen Form und der nun anstehenden Konkretisierung des „ZOB mg+“.

Grundlage für die Prüfung durch das externe Planungsbüro bildeten das aktuelle Linienkonzept in der dritten Ausbaustufe, die Durchführung von Blockabfahrten sowie die Berücksichtigung von künftigen Entwicklungsoptionen im ÖPNV, wie z. B. die voranschreitende Elektromobilität. Eine weitere Anforderung war die Einbindung des Radverkehrs – konkret das Radroutennetz NRW.

Zentrale Ziele waren dabei vor allem auch die Optimierung des Betriebsablaufs, die Verbesserung der ÖPNV-Reisezeit im ZOB, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität und der Verkehrssicherheit für die Fahrgäste sowie der Barrierefreiheit. Die Machbarkeitsstudie bestätigt, dass aus verkehrsplanerischer Sicht eine Verkleinerung des ZOB auf dem Europaplatz möglich ist, ohne dass die Leistungsfähigkeit des ÖPNV leidet.

Ursprünglicher Entwurf neuer ZOB

Entwurf neuer ZOB © KBNK
© KBNK

Seit Herbst 2020 wurde die Entwurfsplanung für den neuen ZOB weiter angepasst.

Wie heute soll auch in Zukunft das Zentrum des neuen ZOB direkt vor dem Hauptbahnhof liegen. Hier wird der Hauptbetrieb des ZOB abgewickelt.

 

Kern der Planung ist eine große Haltestelleninsel in der Mitte. Diese sorgt für einen sicheren und komfortablen Umstieg der Fahrgäste, dient der Orientierung und schafft Übersichtlichkeit. Durch eine Überdachung sind die Fahrgäste vor Regen geschützt. Zur modernen Ausstattung gehören auch dynamische Fahrgastinformationen. Alle hier befindlichen Haltestellen werden in sogenannter „Sägezahnaufstellung“ gestaltet. Diese „Aufstellung“ der Busse ermöglicht ein reibungsloses Ein- und Ausfahren der Solo- und Gelenkbusse, ohne den sonstigen Bus-, Fuß- und Radverkehr zu behindern.

Parallel zum Bahnhofsgebäude sollen fünf weitere Haltestellen, ebenfalls in „Sägezahnaufstellung“, Platz finden.

Ferner befinden sich fünf Haltestellen vor den „19 Häusern“, ebenfalls in „Sägezahnaufstellung“. An der Goebenstraße ist ein neuer Bussteig vorgesehen. An der unteren Hindenburgstraße sollen auf beiden Seiten insgesamt sechs Haltestellen in Längsaufstellung entstehen. Diese sind aber lediglich zu bestimmten Zeitpunkten für die Blockabfahrten erforderlich und kommen voraussichtlich im normalen Busbetrieb nicht zum Einsatz. Zudem wird durch diese Haltestellen die Flexibilität des gesamten Busbahnhofes erhöht. Während der gesamte Bereich des neuen ZOB nur noch für den Busverkehr und für Fahrräder freigegeben ist, sind die untere Hindenburgstraße und die Humboldtstraße für Anlieger weiterhin erreichbar. Insgesamt entstehen so auf einer Fläche von 13.100 Quadratmetern 26 barrierefreie Haltestellen. Auch der heutige ZOB hat 26 Haltestellen, allerdings in nicht barrierefreier Ausführung.

Der Schienenersatzverkehr (SEV) soll nach Abstimmung mit der Stadt Mönchengladbach künftig auf der „Rückseite“ des Hauptbahnhofes (Platz der Republik) abgewickelt werden. Die ursprünglich für den SEV vorgesehene Haltestelle auf der Goebenstraße kann dadurch für andere Mobilitätsangebote (z.B. Taxen) genutzt werden.

Durch die Verschiebung des gesamten Busbahnhofes um ca. 1,8 Meter in nördliche Richtung wird die Aufenthalts- und Bewegungsfläche des Bahnhofsvorplatzes räumlich erweitert und damit auch qualitativ aufgewertet. Darüber hinaus wird nach wie vor die multimodale Verknüpfung zwischen ÖPNV und SPNV (Schienenpersonennahverkehr) unterstützt.

Die Zufahrt für die Bundespolizei und anderen Institutionen wird neben dem Hauptbahnhofgebäudes weiterhin planerisch berücksichtigt.

Mit der Einrichtung der fünf Haltestellen vor den „19 Häusern“ besteht nun auch die Möglichkeit, alle Blockabfahrten gesammelt an den Haltestellen im Bereich der unteren Hindenburgstraße abzuwickeln. Dadurch werden nicht nur fußläufige Entfernungen zwischen den Haltestellen verkürzt, der neue Busbahnhof wird auch deutlich komprimiert und wirkt damit übersichtlicher. Seitenstraßen wie die Sittardstraße werden dabei frei von Bushaltestellen gehalten. Da auf der Goebenstraße ebenfalls nur eine Haltstelle entsteht, wird an dieser Stelle mehr Freiraum gewonnen um, die Querung zwischen Bahnhofsvorplatz und Vitus-Center/Hindenburgstraße großzügig auszugestalten.

Da der vorhandene Raum insgesamt auto- und damit ampelfrei sein wird und mit modernsten Betriebskonzepten effizienter genutzt werden kann, entstehen kurze Wege- und klare Umsteigeverbindungen für die Fahrgäste. Für die Humboldtstraße sind zwei Bushaltestellen u. a. für E-Mobilität vorgesehen. Alle Bussteige werden ausnahmslos barrierefrei sein. 
Mit dem Ausschluss des Autoverkehrs im gesamten Bereich des neuen ZOB wird eine deutliche Verbesserung einhergehen. Die Unfallwahrscheinlichkeit sinkt und die Reisezeit der Buskunden verkürzt sich. Fußgängerwege werden gesondert gekennzeichnet und die Fußgänger haben hier Vorfahrt. 

Während der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit des neuen ZOB ist eine provisorische Übergangslösung zur Sicherstellung des Busbetriebes erforderlich. Hierfür wurde eine umfassende Standortanalyse möglicher Flächen in der Umgebung des Hauptbahnhofs vorgenommen, die potenziell für einen zentralen provisorischen ZOB geeignet sind. Untersucht wurden dabei die Flächen der Seestadt mg+, der Platz der Republik, der Fernbusbahnhof und die Steinmetzstraße.

Provisorium

Unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und Praktikabilität liegt im Ergebnis der einzig mögliche Standort in Hauptbahnhofsnähe  an der Sittardstraße, Goebenstraße und Hindenburgstraße. Diese dezentrale Lösung sieht die Unterbringung des Busverkehrs auf der Sittardstraße und bis zur Sparkasse an der Goebenstraße sowie an der Hindenburgstraße vor. Die bestehenden Haltestellen unmittelbar vor dem Hauptbahnhof (Bussteige 1 - 4) können dabei weiterhin genutzt werden.
Auf der Goebenstraße sollen in beiden Fahrtrichtungen barrierefreie Haltestellen eingerichtet werden und die Straße soll ein allgemeines Durchfahrtsverbot erhalten. Die Vollsperrung der Straße für den Individualverkehr ist bei der Fertigstellung des ZOB ohnehin vorgesehen und wird somit lediglich vorgezogen. Ausgenommen davon sind Anlieger und Zulieferer für die Sparkasse und das Vitus Center. Auf der Hindenburgstraße sollen im Abschnitt zwischen Europaplatz und Bismarckstraße bergauf ebenfalls barrierefreie Ersatzhaltestellen entstehen.

Wegebeziehungen

Die längste Verbindung von Bussteig zu Bussteig beträgt dabei rund 210 Meter. Die Verbindung vom Bahnhofsgebäude zum entferntesten Bussteig wird rund 165 Meter betragen. Zudem wird die Erreichbarkeit der Anschlüsse durch eine Anpassung der Fahrpläne sichergestellt. Hierbei sind die längeren Wegebeziehungen bereits berücksichtigt.

Im nächsten Schritt ist die Planung weiter konkretisiert und optimiert worden. Hierzu wurden Gespräche mit der Inklusions- und Behindertenbeauftragten sowie mit Vertretern von Menschen mit Behinderungen geführt. Dieser Dialog soll fortgesetzt werden. Zudem ist angedacht, im Rahmen einer langfristigen Mietlösung im benachbarten Vitus-Center geeignete Räumlichkeiten für das Kundencenter und die Pausen- und Sozialräume sowie die Unterbringung der Leittechnik zu beziehen.
Obwohl die dezentrale Lösung mit vorübergehenden Veränderungen und Komforteinbußen für Fahrgäste einhergeht, stellt sie die einzige vertretbare Alternative dar, um während der Umbauzeit den Betriebsablauf des ÖPNV weiterhin gewährleisten zu können und zugleich parallel stattfindende Baumaßnahmen am Europaplatz und in seiner Umgebung zu ermöglichen. Um dies möglichst optimal zu unterstützen, wird die NEW für die Dauer des Provisoriums zusätzliche Mitarbeiterressourcen auf dem Areal einsetzen, die als „Lotsen“ und Ansprechpartner für die Fahrgäste fungieren.

Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie wurde dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) sowie den Mitgliedern des Stadtrates bereits vorgelegt. Der VRR hat die Machbarkeit durch die Einplanung von Fördermitteln anerkannt und bestätigt. Auch wurde der Entwurf bereits mit der Inklusions- und Behindertenbeauftragten sowie mit Vertretern von Menschen mit Behinderungen diskutiert. Ihre Anregungen sind in die weitere Planung mit eingeflossen. Eine Förderzusage, die Voraussetzung zur Umsetzung der ZOB-Planung ist, ist ohne vollständige Barrierefreiheit ausgeschlossen.

Sachstand der europaweiten Ausschreibungen der Planungsleistungen

Im ersten Quartal 2020 ist seitens der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach das europaweite Ausschreibungsverfahren für die Planungsleistungen des neuen ZOB gestartet worden.

Die dreigeteilte Ausschreibung der Planungsleistungen umfasst die Bereiche:

1. Objektplanung (Leistungsbild Verkehrsanlagen und Leistungsbild Freianlagen)

2. Objektplanung (Leistungsbild Gebäude) und Fachplanung (Leistungsbild

    Tragwerksplanung) (im Wesentlichen Dachgestaltung incl. Statik)

3. Fachplanung (Technische Ausrüstung)/technische Gebäudeausstattung (TGA)

 

Auf Basis der vorgeschalteten Teilnahmeanträge erfolgte die Aufforderung an jeweils max. drei Bieter zur verbindlichen Angebotsabgabe.

Nach Ablauf der Informationsfrist gemäß GWB ist unter Beteiligung der Stadt Mönchengladbach der Zuschlag im Zeitfenster Ende Mai/Mitte Juni 2020 wie folgt erteilt worden:

1. Bietergemeinschaft Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH, Düsseldorf/

    FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf

2. Bietergemeinschaft Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, Düsseldorf/

    kbnk ARCHITEKTEN GmbH, Hamburg

3. Ing.-Büro Christian Förster GmbH, Simmerath

 

In der Zwischenzeit hat Anfang Juli 2020 ein gemeinsamer Kick-off-Termin mit allen Fachplanern, dem Projektsteuerer, dem juristischen Projektbegleiter und Vertretern der Stadt Mönchengladbach stattgefunden. Weitere Abstimmungstermine finden derzeit regelmäßig statt.

Am 28.07.2020 fand eine gemeinsame Veranstaltung zwecks Beteiligung der Interessen-, Inklusions- und Behindertenverbände statt u.a. mit dem Ziel, Anregungen möglichst frühzeitig in den lfd. Prozess der Erstellung der Entwurfsplanung mit einfließen zu lassen.

 

In den städtischen Gremien wurde die aktuelle Entwicklung zum neuen geplanten ZOB Europaplatz am Hbf. in MG am 12.08.2020 in der Bezirksvertretung Nord sowie am 25.08.2020 im Planungs- und Bauausschuss erörtert.

Basierend auf einer Pressemitteilung vom 14.08.2020 fand im Zeitraum August/September 2020 eine digitale Bürgerbeteiligung statt. Rund. 35 Rückmeldungen mit z.T. deutlich mehr als einer Frage oder Anregung haben uns erreicht; überwiegend über die von uns eingerichtete E-Mail-Adresse, aber auch einige wenige Anfragen per Brief. Die Fragen und Eingaben wurden persönlich beantwortet. Die Anregungen und Hinweise sind zudem an die Fachplaner weitergeleitet worden, um den Input, soweit möglich, bei den Planungen mit zu berücksichtigen.


Die Erstellung der Entwurfsplanung erfolgt bis Mitte Dezember 2020.

Folgende wesentliche zeitlichen Meilensteine sind derzeit zur Umsetzung des Gesamtprojekts zu beachten:

Abgabe Förderantrag:

Dezember 2020

Voraussichtlicher Baubeginn:

3. Quartal 2021

Fertigstellung / Inbetriebnahme:   

Ende 2023 / 1. Halbjahr 2024

 

Da die Mobilitätsbedürfnisse der Zukunft heute noch nicht bekannt sind, wurden beim neuen ZOB - soweit möglich - alle Entwicklungsoptionen der Zukunft vorausschauend betrachtet. Die künftige Entwicklung in den Bereichen ÖPNV und Mobilität wird, sofern diese schon heute vorhersehbar ist, in der Planung zum neuen ZOB berücksichtigt. So sind z. B. an der Humboldtstraße zwei weitere Buspositionen geplant, die zukunftsweisend als Busladestationen für E-Mobilität vorgesehen sind. Darüber hinaus ist zur weiteren Entwicklung des ZOB eine weitere Optimierung der Betriebskonzepte, beispielsweise durch eine Anpassung der Taktfrequenzen einzelner Linien, durch Linienerweiterungen oder durch die stärkere Nutzung von alternativen Konzepten wie den On-Demand-Betrieb mit kleineren Bussen, möglich.

 

Vor der Umgestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs erneuert die NEW im Bereich der Hindenburgstraße, zwischen Eickener Straße und Sittardstraße, einen Mischwasserkanal mit einem Innendurchmesser von 1200 mm. Die Gesamtlänge des Kanals beträgt 290 m. Der Mischwasserkanal ersetzt in Teilbereichen des Europaplatzes die vorhandene Trennkanalisation. Die vorhandenen Hausanschlüsse werden an den neuen Mischwasserkanal umgebunden.

Der Busverkehr am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) auf dem Europaplatz ist von der Sperrung nicht betroffen, trotzdem kann es zu Behinderungen beim Erreichen der Bussteige kommen. Der Individualverkehr wird um den ZOB umgeleitet, lediglich die Anlieger können den Baustellenbereich eingeschränkt befahren. Während der gesamten Bauzeit werden Fußgänger an der Baustelle vorbeigeführt.

Die Baumaßnahme hat im Kreuzungsbereich Eickener Straße / Hindenburgstraße begonnen und verläuft über die Hindenburgstraße bis zum ZOB. Im Bereich des ZOB verläuft die Kanaltrasse parallel zum Bahnhof, die Erreichbarkeit des Bahnhofes wird gewährleistet.

Im weiteren Verlauf wird der Kanal von der Goebenstraße bis zur Hindenburgstraße und weiter in Richtung Sittardstraße gebaut.

Die Kanalbauarbeiten werden durch die Firma Blandfort aus Linnich ausgeführt. Die Bauzeit ist vom 05. Oktober bis Ende Mai 2021 vorgesehen. Witterungsbedingte Einflüsse auf die vorgesehenen Termine können nicht ausgeschlossen werden.

Ansprechpartner für die Baumaßnahme ist Herr Uwe Klein. Er ist unter der Rufnummer 02166 688-5724 zu erreichen.

Ihr Feedback zum geplanten neuen ZOB in Mönchengladbach können Sie uns gerne über folgende E-Mail-Adresse zukommen lassen:

zob(at)new.de

Dafür im Voraus vielen Dank!